Ausstellung zum 100. Geburtstag von Professor Hans Peters

 

Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck

HANS PETERS

1885-1978

 

Arbeiten aus dem Nachlaß

St.-Annen-Museum Lübeck

26. März bis 19. Mai 1985

und

Bank für Gemeinwirtschaft Lübeck, Klingenberg

26. März bis 19. April 1985

 

Der 100. Geburtstag eines Künstlers ist noch kein Grund zu einer Ausstellung, doch ein Anlaß. Wiewohl wir derartige Anlässe mit Sorgfalt vermeiden, haben wir die Ausstellung dieses Jahr mit Nachdruck vorbereitet. Dies hat einen dreifachen Grund. Zum Einen, Hans Peters war über mehr als fünfzig Jahre einer der großen Zeichner Lübecks, sein Werk ist von einer eigenen Qualität und von stupendem Umfang. Zum Anderen: der gesamte künstlerische Nachlaß ist in Lübeck vorhanden, er enthält Blattgruppen, die auch Eingeweihte kaum kennen. Zum Dritten: in der Erinnerung bewahren viele der Menschen, die Hans Peters kannten, das Bild eines freien Mannes — unvergesslich, wie er 1975 als Neunzigjähriger auf der Diele des Behnhauses über sich selbst sprach, Innenansicht eines Künstlers, von Außen gegeben. Dieses Menschen und Zeichners Hans Peters gilt es gedenken.

Ich danke Ruth Peters und Gerhard Peters, die den Nachlaß hüten, daß sie uns bei unserem Vorhaben unterstützten und kostbare Blätter und Bilder ausliehen. Horst Hanne mann hat aus enger und langer Vertrautheit mit der Lübecker Kunst und mit dem Werk von Hans Peters die Ausstellung konzipiert, die Auswahl der Blätter, Illustrationen, Bücher und Bilder getroffen und den Text für dieses Heft geschrieben. Wir sind ihm dankbar für diese Arbeit.

Wir veranstalten diese Ausstellung gemeinsam mit der Bank für Gemeinwirtschaft Lübeck. Ich bin Herrn Direktor Werner Busch dankbar, der schon so viel für die Kunst in Lübeck getan hat, daß wir diese Ausstellung gemeinsam zeigen können.

 

Wulf Schadendorf